Bilanzpressekonferenz 2019

„Erfolgskurs in einem anspruchsvollen Umfeld fortgesetzt“

Gelebte Kundennähe, das Vertrauen der Mitglieder und Kunden, regionale Verwurzelung und gesellschaftliche Verantwortung für die Menschen und die Wirtschaft in der Region – das sind die vier Grundpfeiler, die wesentlich zum geschäftlichen Erfolg der Volksbank in der Hohen Mark im Geschäftsjahr 2019 beigetragen haben. „Mit den erzielten Ergebnissen können wir insgesamt zufrieden sein. Wir haben unseren Erfolgskurs in einem anspruchsvollen Umfeld fortgesetzt“, zogen die vier Vorstände Christian Nordendorf, Hubertus Rekers, Martin Rekers und Marc Trzcinski am Mittwoch (12. Februar) bei der Präsentation der erneut positiven Geschäftszahlen für das Jahr 2019 zufrieden Bilanz.

vlnr.: Hubertus Rekers, Marc Trzcinski, Martin Rekers und Christian Nordendorf

Wachstum in allen wichtigen Bereichen konnten die vier Vorstände auf der Bilanzpressekonferenz verkünden. Sowohl bei den Anlagen, als auch bei den Krediten gab es wesentliche Zuwächse. Dieses nachhaltige Wachstum in den beiden Kerngeschäftsfeldern führte zu einem Bilanzsummenwachstum von 8,6 Prozent auf 558,2 Millionen Euro. Eine weitere aussagekräftige Zahl, die die positive Entwicklung bestätigt, ist das betreute Kundenvolumen. Dieser Wert zeigt die Summe der Geschäfte, die die Volksbank mit ihren Mitgliedern und Kunden betreibt: Hier verzeichnet die Volksbank in der Hohen Mark ein Plus von 10,4 Prozent Prozent auf mehr als 1,1 Milliarden Euro.

Im Kerngeschäftsfeld, der Kreditvergabe an Privatkunden und den heimischen Mittelstand, konnte die Volksbank trotz sich leicht eintrübender konjunktureller Rahmenbedingungen die Wachstumshistorie der letzten Jahre eindrucksvoll fortschreiben. Das in der Bilanz ausgewiesene Kreditgeschäft mit den Kunden stieg um 8,9 Prozent auf 393,0 Millionen Euro. Mit einem Gesamtkreditvolumen von 573,8 Millionen Euro konnte die Volksbank das Ergebnis des Vorjahres nochmal um 9,9 Prozent verbessern. „Das Wachstum in diesem Segment bedeutet, dass wir in unserem Geschäftsgebiet weiterhin am Markt erfolgreich sind und auch unseren Förderauftrag als Genossenschaftsbank erfüllen“, stellten die Vorstände klar.

Die Digitalisierungswelle im Bankensektor hat innerhalb der genossenschaftlichen Gruppe zur Einführung einer einheitlichen Datenverarbeitung mit Namen „agree21“ geführt. „Bei der Volksbank in der Hohen Mark fand die Umstellung am 21. September 2019 statt. Für die Kunden sind durch die Umstellung neue Möglichkeiten und Angebote im Zahlungsverkehr verbunden. Die Umstellung war für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank mit einem erheblichen Schulungsaufwand verbunden.

Zieht man den Bilanzstrich unter das Geschäftsjahr, hat die Volksbank in der Hohen Mark 2019 mit ihren 93 Beschäftigten, davon elf Auszubildende, stabile Erträge erwirtschaftet und ein Betriebsergebnis in Vorjahreshöhe erreicht. „Mit Blick auf die Rahmenbedingungen sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wir werden der Vertreterversammlung eine Dividende von 7,0 Prozent für unsere über 8.500 Mitglieder vorschlagen. Dass wir trotz deutlich schwierigerer Rahmenbedingungen eine so hohe Dividende auszahlen können, bestätigt unsere strategischen Entscheidungen nach der Fusion“, resümierten die vier Vorstände.

Ihr Ausblick auf das Jahr 2020 ist trotz der bekannten Herausforderungen im Bankenmarkt anhaltende Niedrigzinsphase, der noch immer weiterwachsende Aufwand durch Regulatorik und Meldepflichten, Digitalisierung und sich veränderndes Kundenverhalten insgesamt positiv. „Die Volksbank in der Hohen Mark ist grundsolide aufgestellt und in der Region verankert. Schon immer haben wir es verstanden, unser Geschäftsmodell am Mitglieder- und Kundenbedarf auszurichten. Das werden wir weiterhin schaffen und erfolgreich bleiben“, hieß es seitens der vier Vorstände Christian Nordendorf, Hubertus Rekers, Martin Rekers und Marc Trzcinski abschließend.