Bilanzpressekonferenz 2018

Volksbank in der Hohen Mark in der Erfolgsspur

Der Kurs stimmt, die Zahlen ebenfalls: Die neu formierte Volksbank in der Hohen Mark eG bewegt sich in der Erfolgsspur und hat vor dem Hintergrund der anhaltenden Niedrigzinsphase und der steigenden Regulatorik ihr erstes Geschäftsjahr nach der im April 2018 vollzogenen Fusion der Volksbank Lembeck-Rhade und der Spar- und Darlehnskasse Reken erfolgreich gemeistert.

vlnr.: Martin Rekers, Marc Trzcinski, Christian Nordendorf und Hubertus Rekers

Das war Tenor in den Ausführungen, in denen die Bankvorstände Christian Nordendorf, Hubertus Rekers, Martin Rekers und Marc Trzcinski am 22. Febraur 2019 vor die Presse traten und das zurückliegende Wirtschaftsjahr Revue passieren ließen. Ihr Fazit bei der Berichterstattung über die Geschäftsentwicklung: „Der Zusammenschluss war die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt. Wir haben uns in einem herausfordernden Umfeld behauptet und unsere Position auf dem regionalen Finanzmarkt sowie bei den Mitgliedern und Kunden in 2018 gestärkt.“

Diese Aussage kommt in den vorliegenden Bilanzzahlen deutlich zum Ausdruck. Mit einer Bilanzsumme von 513,9 Millionen Euro kann die Volksbank in der Hohen Mark auf ein erfreuliches Ergebnis zurückblicken. Im Vergleich zu den addierten Zahlen der beiden Vorgängerinstitute aus 2017 ist dies ein Plus von 8,9 Prozent. Ein neuer Höchststand ist auch beim gesamten betreuten Kundenvolumen zu verzeichnen. Dieser Wert – er beinhaltet neben den in der Bilanz festgehaltenen Geschäften mit den Mitgliedern und Kunden auch alle Vermittlungsgeschäfte mit den Partnerunternehmen aus der genossenschaftlichen Finanzgruppe – ist um 7,8 Prozent auf über eine Milliarde Euro angestiegen.

Der auch im Geschäftsgebiet „Hohe Mark“ harte Wettbewerb unter den Finanzdienstleistern führte bei der Volksbank in der Hohen Mark zu einem weiteren Rückgang der Zinsmarge. Dennoch ist die Bank mit dem Ergebnis des Jahres 2018 insgesamt zufrieden. „Wir liegen im Zielkorridor“, heißt es vonseiten der Vorstände. An ihre 8.588 Anteilseigner, darunter 148 neue Mitglieder, will die Bank auf jeden Fall eine angemessene Dividende ausschütten.

In das Jahr 2019 ist die Volksbank mit verhaltenem Optimismus gegangen. Die größten Her-ausforderungen für das eigene Institut sehen Christian Nordendorf, Hubertus Rekers, Martin Rekers und Marc Trzcinski wie im Vorjahr in der Flut regulatorischer Anforderungen, in der Digitalisierung sowie im anhaltend niedrigen Zinsniveau. Dem sich verändernden Kundenverhalten will die Volksbank mit dem Ausbau von entsprechenden Angeboten in der genossenschaftlich geprägten Beratung Rechnung tragen. Erklärtes Ziel ist – wie im Fusionsvertrag festgelegt – „der zukunftssichere Ausbau der genossenschaftlichen Dienstleistungen in der Region und der Erhalt der genossenschaftlichen Kultur für die Mitglieder und Kunden“.

Eine besondere Herausforderung im Herbst diesen Jahres ist die Umstellung auf ein neues Betriebssystem. Diese Etablierung muss mit einem erheblichen Personal- und Zeitaufwand bewältigt werden.

Positiv ist die Erlebnisausstellung in unserer Hauptstelle in Groß Reken von unseren Mitgliedern und Kunden aufgenommen worden. Eine Verlängerung ist daher bis Anfang April vorgesehen.